Verbeugung vor dem Leben

(Crayon mit Tusche auf Glanzpapier, lasiert, 29 x 20 cm)

Manchmal liebkosen die Gedanken ein schattiges Wolkengewand, sein Mantel trägt ein Lied der Ahnung hinein in ein kleines Land, wo das Seelengärtchen im Tal der Heimat blüht... Manchmal siehst du tief bis zum Seelensee, und ein blauer Flügel berührt leise das singende Schweigen. Die fliegenden Schleier wollen die blütenglühenden Klänge aus den Rätseln wecken, doch je mehr sie zeigen, desto tiefer wird der Sinn und größer das Geheimnis, und die Blüten der Sinne wachsen und immer langsamer werden die zeitlichen Bahnen... Dann seh ich die Demut mit still gesenktem Haupt. Sie zeigt sich nicht oft im weißen Gewande, dabei ist sie doch der größte Mut des Menschen... Sie ist es, die im Wolkenhemde zieht und uns ihr schweigend Lächeln zu uns beugt... Sie regnet hinab zu den Blumen ... und die kleinen geduldig zarten Wesen flüsterten es weiter im süßen Duft, der dankbar sich zur Sonne erhebt... Ihre Wonne würde nie sterben, da die Allmacht das Lied zum Paradiese pflückt... Es ist der kleine stille Dank, die Verbeugung vor dem Leben... Sei freudig zu Gast in deinem Leben, halt fest die schmackhaft saftig Reben... In einer Verbeugung vor dem Bitterschönen mögen sich dein Seel und Herz versöhnen...

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